"Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder." H.D. Thoreau
Mein Weg ist ein Weg der inneren Kunst.
Was in meinen Bildern als Spur, Farbe oder Form auftaucht, zeigt sich in meiner Begleitung als Tiefenblick - als feines Erspüren innerer Landschaften, Fragen, Muster und Möglichkeiten.
Inspiration, Kreativität und intuitive Tiefenwahrnehmung entspringen für mich aus derselben Quelle. Dieses stille, schöpferische Feld nährt meine Malerei ebenso wie meinen Blick für Menschen.
Beides sind Ausdrucksformen derselben universalen Sprache, die als Bilder, Empfindungen, Erkenntnisse und innere Bewegungen sichtbar macht, was im Verborgenen wirkt.
Meine frühe Kindheit in Irland formte mein Wesen tief. Die Weite der Landschaft, das Licht und die lebendige Stille der Natur ließen mich ein tiefes Gefühl von Verbundenheit erleben. Diese frühe Erfahrung trägt mich bis heute. Ein Wissen, dass es mehr gibt als das Sichtbare und dass alles in Beziehung zueinander steht.
Hochsensibel und fein wahrnehmend spürte ich Stimmungen und Atmosphären. Ich fühlte tiefe Nähe zu Tieren und der Natur. Mit der Zeit lernte ich, diese Wahrnehmung zu differenzieren, und zu erkennen, was zu mir gehört und was nicht, was echt ist und was unecht, was mir guttut und was nicht. Ich lernte, diese Wahrnehmung zu ordnen, zu verfeinern und ihr einen klaren, tragfähigen Platz in meinem Leben zu geben.
Mein beruflicher Weg führte mich durch die Felder der bildenden Kunst, Kunsttherapie, Psychologie, Coaching, Mythologie und Spiritualität. All diese Erfahrungen haben meine Arbeit geprägt und vertieft. Sie ließen mich verstehen, wie kraftvoll die Verbindung von Kreativität, innerer Wahrnehmung und bewusster Selbsterforschung sein kann.
Kreativität begreife ich als ein Feld, das sich öffnet, wenn wir uns öffnen. Ein Prozess, in dem Bewusstes und Unbewusstes miteinander in Dialog treten und neue Perspektiven möglich werden. In diesem Zusammenwirken tauchen Bilder auf, die uns voraus sind, und Worte, die erst im Entstehen wissen, was sie sagen wollen.
Meditation, Achtsamkeit und Kontemplation begleiten mich seit vielen Jahren und schaffen jenen inneren Boden, aus dem Klarheit wächst.
Das Leben selbst, als größter Lehrmeister, hat mich geprägt, genährt und geprüft.
Eine der tiefsten Erfahrungen war die schwere Erkrankung und der Tod meines ältesten Sohnes im Jugendalter.
Diese Zeit hat mich verändert, meine Wahrnehmung vertieft und meine innere Basis gestärkt. Gerade in dieser Erfahrung zeigte sich die stille Kraft, aus der ich schöpfe. Es ist die Verbundenheit, die trägt, wenn nichts mehr selbstverständlich ist.
Ich sehe das Leben als Initiationsreise - als Weg der Wandlung und des Weitens - die uns immer wieder ruft, über uns selbst hinauszuwachsen.
In meiner heutigen Arbeit verbinden sich:
Ich arbeite mit einem vielschichtigen Fundament aus fachlichem Wissen, reflektierter Lebenserfahrung, eigener Selbsterforschung und der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Menschen.
Auch die Verfeinerung der inneren Sinne und meine natürliche Spiritualität fließen in mein Wirken ein - stets getragen vom Anspruch, authentisch, klar und verantwortungsvoll zu bleiben.
Ich begleite Menschen dabei,
Mein Wirken versteht sich als Einladung, das Eigene ernst zu nehmen, das Innere zu hören und das Leben als schöpferischen Prozess zu erfahren.
Denn alles, was ich tue, gründet auf derselben Quelle - die Kraft der Intuition, der Inspiration und des kreativen Bewusstseins.
Mein Weg ist bereichert und gesegnet von vielen wertvollen Begegnungen mit meinen Klienten, Schülern und Lehrern - in der Kunst, in der Psychologie, im Coaching, in der geistigen Welt und im Tierreich. Ihnen allen gilt mein tief empfundener Dank.
Mein detaillierter Werdegang:
Hier erhältst du Einblick in mein Schaffen als bildende Künstlerin.
Wenn es dich interessiert, wie ich mit Tieren arbeite, besuche gerne die Webseite:
"Aber es war ein weiter und mühsamer Weg für mich, bis ich lernte, in Dunkel und Dämmerung die drei Lichter der kleinen Veronika anzuzünden. Die erahnte Wirklichkeit davon besaß ich als Kind, wie wir alle, die bewußte Wirklichkeit habe ich mir erst erwerben müssen. Wenn aber diese drei Lichter brennen, scheint einem das Dasein trotz aller Widersprüche sinnvoll zu sein, man fühlt sich eins mit dem All, mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Steinen, mit den Kräften in der Erde und mit den Sternen über ihr – und "Gestern, Heute und Morgen ruhen in einem Schoß“."
Haus der Schatten, Garten der Geister. Aus meinem Leben/von Manfred Kyber